„Eingeheizt is ... die Werkstatt ist geöffnet“ ...

Es freut mich mit der Werkstatt einen Ort geschaffen zu haben, der nicht nur ein Ort der Beratung, Betreuung und Begleitung ist, sondern auch ein Ort des Wohlfühlens und Einkehrens sein soll.


Ich habe lange nach dem richtigen „Büro“ für meine Arbeit gesucht. Der Name „Werkstatt des Alterns“ war bereits geboren worden, aber die richtigen Räumlichkeiten zu meinem beruflichen Konzept konnte ich bis Ende Oktober 2016 nicht finden.

Es war mir wichtig, dass dieser Ort zu meiner Arbeit mit älteren Menschen biografisch passt und ich als Person dort auch wiederzufinden bin.

 

Eines Tages war ich bei meinen Eltern am Trompeterbichl 5 zu Besuch (sogar die Adresse passt!) und schaute gedankenversunken auf das alte, brachliegende Nebengebäude. Mein Vater hatte im Erdgeschoß eine Werkstatt, in der er früher immer gearbeitet hat. Jetzt als älterer Mensch macht er noch ab und zu kleine Drechslertätigkeiten zum Zeitvertreib dort . Im Gedanken ging ich das Obergeschoss und die Räumlichkeiten, welche leer standen, durch. Es passte perfekt!

Biografisch gesehen, in meinem Alter, kehrte ich somit zu meinen Wurzeln, was die Örtlichkeit meiner Arbeit betraf, zurück. Es wurde eine spannende Zeit der Gespräche, des Austausches und der Planung. Der Umbau startete mit Anfang November 2016 und mein Ziel war es ein Monat später fertig zu werden. Eröffnung im Jänner 2017.

Würde ich es schaffen?
Dank vieler fleißiger, erfahrener, jüngerer und älterer Handwerker, welche meinen Zeitplan und mich unterstützen wollten

(trotz Hektik und Zeitmangel vor Weihnachten!), konnte dieser Ort in so kurzer Zeit entstehen. Mit viel Fleiß aller Beteiligten, der richtigen Koordination, der Unterstützung meiner Eltern, meines Ehemanns Klaus und auch Glück, immer wieder den richtigen Handwerker finden zu können, der auch wirklich vor Weihnachten Zeit hatte, war es dann mit Ende Dezember 2016 geschafft. Die Werkstatt war fertig.

Ein herzliches Dankeschön an Alle!